Firmenlupe Rechnung: Warnung vor der Telefonabzocke

Firmenlupe heißt ein weiterer Abofallenbetreiber, der zur Zeit versucht, mittels telefonischer Kaltakquise Gewerbetreibende, Freiberufler und Selb ständige in eine kostenpflichtige Abofalle zu locken. Hierbei handelt es sich um eine sehr beliebte Masche, gegen die wir in den letzten Jahren unzählige Mandanten erfolgreich vertreten haben. Wir waren ja ausdrücklich vor Anrufen der Firmenlupe.

Zufriedene Mandanten

5 Sterne Bewertungen auf Google. Finde unser Google-Profil hier.

Erstklassige Beratung

Wir garantieren erstklassige Beratung auf höchstem Niveau!

Schnelle Reaktionszeiten

Wir melden uns schnell bei Ihnen und kümmern uns um Ihr Anliegen!

Jahrelange Erfahrung

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unserer Anwälte!

Daniel Loschelder
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und IT-Recht
Melden Sie sich noch heute für eine individuelle Beratung.

Über die Firmenlupe

Über die Firmenlupe es uns nicht viel bekannt. Die verwendeten Domains firmenlupe.com und onlinebusinesskatalog.com verweisen zum heutigen Zeitpunkt (8. Dezember 2023) auf Google. Wer allerdings Betreiber oder Inhaber der Firmenlupe ist, bleibt im Verborgenen. Auf der Rechnung lässt sich eine Anschrift aus der Türkei identifizieren, nämlich Adalet Mah. Manas Bulv. 35530 No:39 Izmir / Türkei.

Die Masche der Firmenlupe

Die Masche der Firmenlupe ist altbekannt und sehr beliebt. Alles beginnt mit einem unerlaubten Werbeanruf, einem sogenannten Cold Call. Dort wird irgendetwas von einem bestehenden Vertrag behauptet, der sich nun mangels Kündigung verlängert habe. Man habe nur jetzt schnell die Möglichkeit, diesen Vertrag zu kündigen, indem man das in der Folge zu gesendete Formular der Kündigung unterzeichnet und an die Firmenlupe zurücksendet. Die Anrufer machen einen hohen Druck, damit der Betroffene sich dazu genötigt sieht, seine Unterschrift unter das im Anschluss zugesandte Formular zu leisten.

Formular vom Onlinedienst

Kurz darauf kommt dann auch ein Trickformular von einem sogenannten Onlinedienst. Dort ist zwar fett „Läuft automatisch aus!!!“ vermerkt. Ansonsten hat es das Trickformular allerdings in sich. Im Kleingedruckten wird nämlich ausgeführt, dass der Auftraggeber den Onlinedienst damit beauftragt, einen Werbeeintrag in einem Internetportal zu erstellen. Weiter wird ausgeführt, dass Onlinedienst den Anzeigenauftrag ausdrücklich im eigenen Namen übernimmt, sich aber vorbehält, den Vertrag an einen anderen Werbeanbieter zu übertragen. Die Vertragslaufzeit soll dabei drei Jahre betragen, wobei der Rechnungsbetrag zweimal jährlich entstehen soll. Insgesamt erwarten den Betroffenen bei Unterschrift also sechs Rechnungen!

Rechnung der Firmenlupe

Schickt man das Formular unterschrieben zurück, folgt die Rechnung der Firmenlupe. Die meisten Betroffenen fallen aus allen Wolken, bei Ihnen nicht bekannt war, einen solchen Vertrag abgeschlossen zu haben. Viel zu viele Betroffene leisten Zahlungen in der Hoffnung, dass sich die Sache damit erledigt hat. Aber es kommen weitere Rechnungen. Insgesamt sollen sechs Rechnungen erstellt werden, wenn man das Trickformular genau liest.

Rechtswidriger Anruf – rechtmäßiger Vertrag?

Man könnte auf die Idee kommen, dass der rechtswidrige Anruf sich auch auf die Wirksamkeit des Vertrags durchschlägt. Das ist jedoch nicht der Fall. Auch ein rechtlicher Anruf kann zu einem wirksamen Vertragsschluss führen. Weitergehende Informationen zur Zulässigkeit von Telefonwerbung erhalten Sie in unserem Beitrag „Ist Telefonwerbung verboten oder erlaubt?“

Inkasso droht

Leistet man keine Zahlungen, greifen Unternehmen wie die Firmenlupe gerne auf Inkassobüros zurück. Diese sollen entsprechenden Druck ausüben und den Betroffenen zur Zahlung bewegen. Aber auch ein Inkassounternehmen ist nicht allmächtig, ganz im Gegenteil. Zur Verhinderung von Nachteilen bei SCHUFA & Co. sollte man allerdings dingend die richtigen Erklärungen abgeben. Was ein Inkassounternehmen darf und was nicht, haben wir in einem gesonderten Artikel ausgeführt: INKASSO – Wahrheit und Mythos

Abwehr der Rechnung der Firmenlupe

Haben Sie auch ein Trickformular unterschrieben und nun eine Rechnung der Firmenlupe vorliegen? Als Anwalt für Wettbewerbsrecht hat unsere Kanzlei in der Vergangenheit schon unzählige Mandanten vor solchen Machenschaften und hohen Zahlungen bewahren können. Dies spiegelt sich auch in unseren Google-Bewertungen wider: Erfahrungen mit Abofallen!

Laden Sie unter dem nachfolgenden Kontaktformular gerne ihre Firmenlupe Rechnung hoch und schildern Sie unverbindlich ihren Fall. Wir melden uns dann bei Ihnen:

    Ihre Dateien*

    Sollten Sie eine Abmahnung oder sonstige Schriftstücke erhalten haben, können Sie diese Ihrer Anfrage direkt beifügen. Dies beschleunigt die Bearbeitung.

    Bitte laden Sie Ihre Dokumente über dieses Feld hoch. Erlaubt sind die Dokumenttypen .doc, .docx, .pdf, .txt, .rtf, .jpg, .tiff und .png. Sie können bis zu 5 Dateien (maximal 5MB jeweils) hochladen. Sollte Ihr Dokument aus mehreren Dateien bestehen, fassen Sie die Dateien wenn möglich zu einer Datei zusammen. Alternativ können Sie auch eine E-Mail an office@ll-ip.com senden.





    Unsere Schwerpunkte

    Informieren Sie sich gerne über unsere Tätigkeiten im Markenrecht, Wettbewerbsrecht und IT-Recht. Unser Beratungsspektrum finden Sie auf den folgenden Seiten.

    Aktuelles

    Neuste Beiträge

    Stimmnachahmung durch KI

    Recht an eigener Stimme – Stimmnachahmung durch KI

    Missbrauchspotenzial von KI-generierten Stimmen KI-Systeme ermöglichen es heutzutage, unterschiedlichsten Personen beliebige Worte in den Mund zu legen. Diese Möglichkeit birgt ein enormes Missbrauchspotenzial bzgl. dem